News aus dem SoLa 2026
von Daniel Scheuner
In diesem News werden wir übers Sommerlager immer wieder über aktuelle Erlebnisse berichten und einzelne Fotos hochladen.
Weitere Fotos aus dem Lager findet ihr auf der Bilder-Galerie.
Samstag 11.07.
Der letzte Lagertag begann mit Packen. Der anschliessende z'Morgä genossen wir draussen bei Sonnenschein. Auch Sandwiches für den z'Mittag wurden belegt. Danach standen die letzten Lagerabbauten an. Wir bauten alle Schlafzelte ab, stapelten die Festbänke und Tische, schütteten die verbliebenen Feuerstellen zu und machten uns daran, das grosse Küchen-/Leiterzelt abzubauen. Die Teilnehmenden halfen bei allen Abbauten fleissig mit. Zum Schluss gab es ein grosses Fätzeln. Wir suchten den ganzen Lagerplatz ab. Und schon wanderten die Teilnehmenden mit vier Leitenden los nach Hause. Die restlichen Leitenden blieben auf dem Lagerplatz, um den Rest noch abzubauen. Die Teilnehmenden assen während der Wanderung ihren z'Mittag. Zum Glück ging es die meiste Zeit durch den Wald, denn es war wie die ganze Woche schon ziemlich warm. Beim der evangelischen Kirche angekommen, verabschiedeten sich alle voneinander und konnten mit vielen unvergesslichen Erlebnissen und einer supermegalässigen Woche nach Hause zurückkehren. Doch die Leitenden waren noch nicht fertig. Das viele Material musste noch verräumt und zum Teil geputzt werden. Am Abend war dann alles erledigt und wir genossen gemeinsam eine Pizza.
Freitag 10.07.
Nach einer Nacht unter freiem Himmel wurden die Teilnehmenden wieder mit Musik geweckt und der letzte ganze Tag auf unserem Lagerplatz startete. Beim Morgensport spielten wir Fussball. Nach dem z'Morgä lud der König die Teilnehmenden zu den Festspielen ein. Gemeinsam spielten wir Brennball mit dem selbstgebauten Katapult. Zum z'Mittag gab es ein feines Thai Curry. Anschliessend wusch eine Lagergruppe ab und der Kiosk fand zum letzten Mal statt. Unser Hauptzelt, der Berliner, wurde dann von einigen Leitenden gefällt, wobei die Teilnehmenden zuschauen durften. Alle halfen fleissig mit, die ersten Lagerbauten abzubauen. So bauten wir die Leiterzelte, den Turm und einige kleinere Bauten in der Hitze ab. Natürlich wurden viele Pausen eingelegt, sogar mit Wassermelone. Beim z'Nacht sah der Lagerplatz schon ziemlich leer aus, dafür gab es Fleisch vom Grill mit drei verschiedenen Salaten. Brynhilde und Siegfried verlobten sich und verabschiedeten sich. Wir genossen den letzen Abend und der alljährliche Schlussabend wurde durchgeführt. Verschiedenste Spiele spielten wir, beispielsweise das Aramis-Spiel, ein Schätzspiel und ein Theaterspiel, bei dem die Lagergruppen Szenen vom Theater nachspielen durften. Ein feiner Dessert durfte dann auch nicht fehlen. Am Schluss durften wir noch einen Teilnehmenden mit seinem Cevi-Namen taufen. Anschliessend gingen alle zum letzen Mal ins Zelt schlafen.
Donnerstag 09.07.
Nach einer Runde Joggen als Morgensport gab es feine Konfibrötli zum z'Morgä. Ein Händler kam auf die Öpfelburg und verkaufte mehreren Burgbewohnern Alltagsgegenstände sowie "Zaubertränke". Diese sollen zum Beispiel einen Einfluss auf die Schönheit oder die Muskeln haben. Brynhilde und Siegfried hatten jedoch kein Geld mehr, darum halfen die Teilnehmenden bei einem Postenlauf Geld zu verdienen. In den Lagergruppen absolvierten sie Posten wie beispielsweise einen Hindernisparcours, einen Schätzposten und Güggelikampf. Zum z'Mittag gab es feine Älplermagaroni. Während der Mittagsruhe durften die Teilnehmenden wieder Süssigkeiten beim Kiosk kaufen. Am Nachmittag erfuhren die Ritterlehrlinge, dass die sogenannten "Zaubertränke" nur negative Auswirkungen zeigten. So wurde die Prinzessin dick und der Ritter hatte sehr starken Haarwuchs. Der Händler haute darum ab. Siegfried und Brynhilde verfolgten diesen. Auch die Teilnehmenden machten sich auf den Weg zu einer Schnitzeljagd im Wald. Anschliessend durften die Teilnehmenden die Freizeit auf dem Lagerplatz geniessen. Die Küche bereitete uns zum z'Nacht selbstgemachte Burger zu, welche sehr beliebt waren. Anschliessend machten wir gemeinsam unser Lagergruppenfoto. Am restlichen Abend durften die Teilnehmenden Speckstein schleifen, Fussball spielen oder im Wald spielen. In der Nacht machten alle Teilnehmenden, die wollten, unter freiem Himmel schlafen. So gingen alle müde aber glücklich, endlich einmal draussen schlafen zu dürfen, in ihren Schlafsack.
Mittwoch 08.07.
Zum wach werden spielten wir heute Sitzball als Morgensport. Anschliessend stärkten wir uns mit CornFlakes und Honig- bzw. Konfibrötchen. In der Stillen Zeit lernten wir, dass Gott wie ein Schild eines Ritters ist. Im Handelsspiel anschliessend mussten wir Geld verdienen, Hinweise zu kaufen, die die Unschuld von Brynhild beweisen, dass sie keine Hexe ist. Dies schafften wir schliesslich und konnten Brynhild befreien. Beim anschliessenden Z'mittag stand ein alljährlicher kulinarischer Klassiker an, es gab die belibten Dampfnudeln. Und auch das letzte Mal Essen, das über dem offenen Feuer zubereitet wurde, da nun ab dem Mittag auch im Thurgau ein Feuerverbot verhängt wurde und unsere Küche von nun an mit dem Gaskocher gekocht werden muss.
Am Nachmittag mussten wir unsere "Öpfelburg" herrichten für den anstehenden Besuchsabend, wo wir Ritter uns natürlich von unserer besten Seite zeigen wollten. Es wurden zum Beispiel die Zelte aufgeräumt und ganz viele Tische und Bänke aufgestellt, damit auch alle Gäste ihren Platz haban am Abend.
Wir durften über 70 Gäste begrüssen am Abend. Nach dem der Lagerplatz von allen ausgiebig erkundet wurde, gab es feinen Fleischkäse mit Gurken- und Kartoffelsalat. Zum Dessert verwöhnte uns unsere super Küche mit einem exzellenten Beerentiramisu. Nach einem widerum unterhaltsamen und lustigen Theater hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen von den Eltern. Wir müssen Brynhild und Siegfried helfen die richtige Magierin zu finden, diese läuft ja immernoch frei herum. Mithilfe der Hinweise fanden wir den Weg zur Magierin. Bei ihr angekommen, merken wir aber, dass sie eigentlich eine ganz nette ist. Und darum spielen wir gemeinsam mit ihr ein Magierinnenspiel, das ähnlich ist, wie Jägerball. Als Dankeschön erhalten wir von der Magierin sogar noch einen Zaubertrank, der uns hilft, anschliessend gut einzuschlafen.
So gehen wir nach einem wiederholt tollen und ereignisreichen Tag in unser Zelt und schlafen schnell ein.
Dienstag 07.07.
Nach einem actionreichen "Texas-Bulle" zum Morgensport stärkten wir uns zum Z'morge mit feinen Honig und Konfibrötchen und natürlich gab es wie jeden Morgen warme Ovi vom Feuer dazu. Die Kuh des Königs ist abgehauen, wir halfen dem König sie wieder zu finden. Mit Hinweisen fanden wir den Weg zur Feuerstelle in Sommeri. Dort angekommen, fanden wir zum Glück die Kuh wieder. Bei einem Geländespiel mussten wir verschiedene Utensilien für unsere Kuh finden und dafür sorgen, dass sie geschützt vor Krankheiten und Unwetter ist. Nach einer feinen Wurst vom Grill und Gemüse-Dip genossen wir die wohltuende Dusche in der Schule Sommeri.
Zurück auf dem Lagerplatz gab es nach einer kurzen Freizeit feines "Ghacket's mit Hörnli". Anschliessend verbrachten wir einen ruhigen Abend bei Spielen oder dem Speckstein schleifen. Nach dem alltäglichen Singen am Lagerfeuer ging es ins Zelt, wo wir in der Hoffnung auf einen Schweizer Sieg im Achtelfinale einschliefen. Und dann am Mittwochmorgen mit grosser Freude vom Sieg erfuhren.
Montag 06.07.
Am Montagmorgen wurden die Teilnehmenden wieder mit Musik geweckt und es wurden verschiedene Völk gespielt beim Morgensport. Die Küche bereitete uns zum z'Morgä feines Rührei vor. Nach dem Abwaschen und der Stillen Zeit fanden die Workshops statt. Es wurden Schwerter aus Holz geschnitzt, Blumentöpfe bemalt und besät, Speckstein geschliffen und ein Dosenkocher gebaut. Zum z'Mittag gab es feine Chäschnöpfli mit Apfelmus. Während der Mittagsruhe durften die Teilnehmenden wieder Süssigkeiten beim Kiosk kaufen. Das erste grosse Ritterturnier von Siegfried und Brynhilde und somit auch der Teilnehmenden fand am Nachmittag statt. Die Teilnehmenden absolvierten einen Koordinationsparcours oder schossen mit dem Katapult in verschiedene Felder. Die Gruppe Ritter gewann das Mittelalterturnier. Anschliessend war Freizeit, wobei wir schnitzten, den Bach stauten oder Spiele im Berliner (Hauptzelt) spielten. Birchermüäsli gab es zum z'Nacht. Am Abend spielten wir gemeinsam einige Runden Lotto. Später fand dann doch nochmals ein Theater statt. Die Bevölkerung beklagte sich beim König, dass mehrere Dinge gestohlen wurden. Zusammen machten wir uns auf den Weg den Dieb zu finden. Zuerst suchten wir an den verschiedenen Tatorten nach Hinweise. Danach machten wir uns im Dunkeln auf den Weg durch den Wald. Dabei verschreckten uns einige Leitende. Irgendwann kamen wir zu den möglichen Tätern. Dort mussten die Teilnehmenden diese befragen und die Hinweise vergleichen. Schlussendlich fanden sie heraus, dass der Koch der Täter war, darum wurde dieser eingesperrt. Anschliessend gingen sie müde aber glücklich schlafen.
Sonntag 05.07.
Nach unserer ersten Nacht auf dem Lagerplatz gab es zum ersten Mal Morgensport. Die Teilnehmenden spielten Fangis und Sitzball. Für den anschliessenden z'Morgä backte uns die Küche feine Pancakes, auch frischen Zopf gab es dazu. Jeden Morgen gibt es jeweils eine Stille Zeit, wobei Geschichten in der Bibel behandelt werden. Da unsere Ritterlehrlinge Wissen im Burgbauen erlernen wollten, bauten wir gemeinsam zwei Burgen, um am Nachmittag Burgenvölk zu spielen. Die Burgen wurden aus Holz aus dem Wald, Blachen, Seilen und wenigen Schrauben zusammengebaut. Nach der fleissigen Arbeit durften wir Fajitas geniessen. In der Mittagsruhe fand auch wieder der Kiosk statt, wo alle Gummibärchen kaufen konnten. Später spielten wir das oben erwähnte Burgenvölk. Nach dem z'Vieri hatten die Teilnehmenden Freizeit, wobei der Bach gestaut wurde, Spiele gespielt oder Comics gelesen wurden. Zum z'Nacht gab es knusprige Pizza aus dem Pizzaofen. Zur Ritterausbildung gilt es natürlich auch die Regeln als Ritter kennenzulernen. Beim Postenlauf wurde zum Beispiel das Verhalten am Tisch nähergebracht. Noch vor dem Schlafengehen sangen wir gemeinsam am Lagerfeuer einige Lieder.
Samstag 04.07.
Nach unserem Treffpunkt und dem spannenden Theater in der evangelischen Kirche wanderten wir gemeinsam am See entlang auf unseren Lagerplatz in Kesswil. Beim Lagerplatz angekommen, wurden zuerst die Lagerregeln erklärt und später konnten endlich die Zelte bezogen werden. Da noch einige Arbeiten auf dem Lagerplatz anstanden, halfen alle fleissig den Lagerplatz zu gestalten. Unser Lagertor wurde fertiggebaut, eine Feuerstelle wurde ausgehoben, Fussballtore wurden aufgestellt und Ämtlischilder wurden gemalt. Nach den Lagerbauten gab es auch schon unseren ersten z'Nacht, nämlich Past mit Cinque Pi und Pesto. Auch das Abwaschen nach dem Essen durfte nicht fehlen. Damit sich die Lagergruppen untereinander besser kennenlernen konnten, wurde ein Kennenlernabend gemacht, wobei auch noch Gruppenwappen und Maskottchen gebastelt wurden. Der Abend wurde beim Singen am Lagerfeuer ausgeklungen.
Aufbauwochenende 27. / 28.6.
Eine Woche vor dem Lagerstart haben die Leitenden bereits Material auf den Lagerplatz gebracht. Zelter und Blachen wurden vorbereitet und auf dem Platz aufgebaut.
Die Aufbauarbeiten haben wir dieses Jahr schon früh morgens um 6.00 Uhr begonnen, um der Sommerhitze von rund 35°C nach dem Mittag zu entfliehen.
Effizient konnten so das Material-/Küchenzelt bereits bis Samstag 14.00 Uhr fertiggestellt werden, sodass wir uns abkühlen konnten. Abends wurden noch weitere Arbeiten fortgeführt.
Sonntags in der Früh konnte dann das spezielle Gruppenzelt mit 5 Holzmasten aufgebaut und abgespannt werden. So konnten wir erstmals die beiden Hauptbauten bereits am Wochende fertigstellen.